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2017 04 07 Drama in Education - Die Kunst das Richtige zu tun

7.-12.4.2017
Bildungshaus Schloss Retzhof

Der 21. internationale Kongress „Drama / Theater in Education“ fand zwischen 7. und 12. April 2017 statt. Er stand unter dem Motto: DRAMA IN EDUCATION: Changes – Challenges – Choices (deutsch: Veränderungen – Herausforderungen – Entscheidungen). Der Untertitel „the art of doing the 'right' thing – die Kunst, 'das Richtige' zu tun“ sollte den vielfältigen Herausforderungen im pädagogischen Kontext Rechnung tragen.

Das Bundesseminar fand in Kooperation mit ÖBV Theater und dem Vorstand von IDEA. Austria statt, die für Organisation und Durchführung verantwortlich waren. Der gesamte Kongress – Workshops und Rahmenprogramm – fand im Bildungshaus Schloss Retzhof (Steiermark) statt.

Insgesamt waren 63 Teilnehmer/innen aus Deutschland, Slowenien, Spanien, Luxemburg, der Schweiz, Italien, Kroatien, der Tschechischen Republik, Schweden, Irland, der Türkei, der Russischen Föderation, Kanada, Paraguay, der Zentralafrikanischen Republik, Bangladesch und Österreich anwesend. Unter den Teilnehmenden waren 30 Lehrerinnen und Lehrer aus Österreich, die sich für das Bundesseminar anmeldeten.
Die Kongress-Teilnehmer/innen fanden sich zu vier Gruppen zusammen, die über vier Tage bestehen blieben, sie genossen jeden Tag einen abgeschlossenen Workshop mit einem Experten/einer Expertin. Die vier Vortragenden beschäftigten sich in diesem Jahr mit Arbeitsweisen, die über die klassische Dramapädagogik hinaus gingen. Armin Staffler vermittelte Aspekte der Boal-Methode „Polizisten im Kopf“, Susanne Schrader brachte den Teilnehmenden die vor 35 Jahren entwickelte Methode Marcel Cremers nahe, die einen hohen biographischen Anteil besitzt. Lisa Woynarski war – als Öko-Dramaturgin – auf der Suche nach performativen Möglichkeiten, Geschichten aus (und in und mit) der Natur zu erzählen. Gregor Turecek vermittelte „Regiearbeit und Dramaturgie“ und beleuchtete die Seite des professionellen Theaters.

Neben den Workshops gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm: Die Keynotes der Referierenden ergänzten ihre drama- / theaterpädagogische Arbeit in den Workshops in unterschiedlicher Weise.
Nach der Eröffnung lernten die Teilnehmer/innen einander rasch bei österreichischen Volkstänzen kennen. Weiters faszinierte eine Impro-Show des Schauspielers Jacob Banigan. Mehrere „best practice“-Beispiele aus der Reihe der Teilnehmer/innen sowie ein Abend zum Thema „my favourite game“ waren ebenfalls Programmpunkte. Eine Präsentation von AITA/IATA rundete das Rahmenprogramm ab.

Sehr erfreulich waren die vielen Rückmeldungen zur angenehmen, persönlichen und arbeitsintensiven Atmosphäre. Der IDEA. Austria-Vorstand ist zufrieden mit der Organisation und Durchführung des Kongresses, dankt den Kooperationspartnern und freut sich auf die konstruktive Weiterarbeit.

für den Inhalt
Dagmar Höfferer-Brunthaler MA

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