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2016 08 29 Hands On! Kompetenzen BE - lustvoll und praktisch

29. - 31. August 2016
Spital am Pyhrn

Dieses Seminar war die Wiederaufnahme einer Seminarreihe für Kunsterzieher. Dieses fand in Spital am Pyhrn. Dies war die Begründung für die Wahl des Seminarorts.
Das Seminar wurde von 21 Lehrer/-innen besucht.
Davon waren 8 aus der NMS, 5 aus der AHS, 4 aus der Volksschule, 2 aus der BHS, und je 1 aus der Bakip und der Berufsschule.
Nach einer grundlegenden Einführung zum Kompetenzbegriff im Fach Bildnerische Erziehung bzw. der Bildenden Kunst und einer kurzen Vorstellung der Workshops durch die Workshopleiter/innen teilte sich die Teilnehmer/innen des Bundesseminars in die bereits im Vorfeld gebildeten Workshopgruppen auf.
Diese waren:

Fotografie und Medien: Leitung Clemens Jud
Clemens Jud untersuchte zu Beginn seines Workshops die Technik der Cyanotypie und des Fotogramms. Diese wurden durch die Teilnehmer/innen auch praktisch ausgeführt.
Weiters wurden die theoretischen Grundlagen der Fotografie vermittelt und im Arbeitsraum wurde eine real erfahrbare Camera Obscura aufgebaut. Neben der konkreten Gestaltung, Besprechung und Auswahl von durch die Seminarteilnehmer/innen gestaltete Fotos wurden auch einige Basics zur Gestaltung von Animationen am Handy vermittelt.

Zeichnung als Erkenntnismedium: Leitung: Helena Sternstaub
In diesem Seminar wurden verschiedene grafische und malerische Techniken miteinander kombiniert. Dabei verwendeten die Teilnehmer/innen Kohle, Grafitstifte, Wachsstifte, Seidenpapier, Aquarell- und Acrylfarben um Material für Collagen zu entwickeln.
Diese Mixed-Media Collagen wurden auf eine Leinwand übertragen und auf dieser nochmals weiter überarbeitet.

Alginatguss: Leitung Alexandra Heinz
In diesem Workshop wurde die Planung, Konzeption und Ausführung eines Alginatgusses angeboten. Es wurden weiters Kleinplastiken aus Ton modelliert und, aus durch die Workshopteilnehmer/innen gestalteten Negativformen, Alginatgüsse hergestellt, welche später die Rohform für einen Gipsguss darstellten.
Sowohl Körperteile: Ohren, Hände, als auch Formen der Natur: Materialien aus der Umgebung konnten so durch eine plastische Form wiedergegeben werden.

Performance/Land Art: Götz Bury
Götz Bury diskutierte in seinem Workshop die Funktion, das Prestige, den Status und den Wert eines skulpturalen Objekts, wobei er das Objekt als Träger nonverbaler, oft hochkomplexer und wirkungsvoller Kommunikation definierte. In der Folge zeigte er verschiedene konkrete Beispiele aus seiner Kochshow: „Gut leben ohne nix“.
Hier versucht er die Differenz zwischen Prestigewert und Funktion eines Objektes herauszuarbeiten. Konkret wurden dann im Workshop Gummistiefel aus alten Socken und Badezimmersilikon hergestellt. Im zweiten Teil bauten die Teilnehmer/innen des Workshops aus alten Konservendosen einen Ofen, welcher mit Abfallholz und getrockneten Kuhfladen beheizt worden ist. Abschließend wurde ein kleines Essen auf diesem Ofen zubereitet. Den Abschluss bildete ein Essen mit Spaghetti Pommodore.

Das Seminarsetting sah vor, dass ein Workshop an 2 Halbtagen stattfand. Dies ermöglichte einen Wechsel der Workshops und somit die Teilnahme an 2 verschiedene Workshops.

Insgesamt kann man auf Grund eines durch die Seminarteilnehmer/innen ausgefüllten Fragebogens sagen, dass die Zufriedenheit mit dem Bundesseminar insgesamt sehr hoch war 9 von 10. Viele Teilnehmer/innen davon wünschten sich eine Verlängerung des Seminars auf 4-5 Tage. Die Aufteilung, also die Teilnahme an 2 Workshops, fanden sie ausgezeichnet bis gut. Der Ort: Spital am Pyhrn war für die meisten Teilnehmer/innen gut oder leicht erreichbar (19). Die durchschnittliche Anfahrtszeit lag bei 2,8 Stunden.
Die Zufriedenheit mit dem Seminarort (Unterbringung und Verpflegung) lag bei 8,8 von 10.
Die Seminare wurden überwiegend sehr gut angenommen. Die Gesamtzufriedenheit lag bei 9 von 10 Punkten.
Für zukünftige Seminare wünschten sich die Teilnehmer/innen des Bundesseminars: Fotografie, Zeichnung, Objektkunst/Plastik, Druckgrafik, Malerei und Druckgrafik.

Für eine zukünftige Seminarplanung wird versucht diese Wünsche weitestgehend zu berücksichtigen.

Das Seminar endete mit einer gemeinsamen Ausstellung der im Seminar entstandenen Kunstwerke und einer darauffolgenden Seminarreflexion.

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