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2016 08 22 Sommerworkshop Darstellendes Spiel

22.-26.8.2016, Sport- und Seminarhotel Hollabrunn

Rund 100 Teilnehmer/innen besuchten das schon so traditionsreiche theaterpädagogische Seminar in Hollabrunn und wählten je eines von sechs Workshops.

Die Workshops:
Karl Eigenbauer, Lehrer für Englisch und Geschichte und Experte für Dramapädagogik aus Wien, „Grundkurs - Elementare Improvisation“

Beatrix Brunschko, Schauspielerin, Regisseurin und Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten aus Graz: Improvisationstheater: Was entsteht … wenn wir tun, was Ameisen tun.
Durch die Konzentration auf das Zusammenspiel mit den PartnerInnen entsteht gutes Improtheater. Dieses Zusammenspiel, einander zuhören, einander folgen, wurde im Workshop trainiert.

Wolfgang Mettenberger, im In- und Ausland bekannter Spielleiter, Regisseur, Theaterpädagoge: „Vom Klassenzimmer zur Bühne“ oder: „Das Klassenzimmer als Bühne“
Dieser Regie- und Schauspielkurs für Anfänger und Fortgeschrittene hat die Idee, vom Klassenzimmer aus aufzubrechen und mit literarischen und nicht-literarischen Texten und Textchen – also mit weni-gen und sparsamen Mitteln theatrale Lichter anzustecken, die zu einem ganzen literarisch-theatralen Aufführungsabend zusammengesetzt werden können.

Michaela Obertscheider, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin und Kreativitätstrainerin: „Erzählen und Erlesen“
Was ist ein angemessener Anspruch an eine dramatische Vorlage, eine Bühnenästhetik und eine Per-formance? Und was ist realistisch machbar?
Wie entsteht aus einem einzelnen Detail, einem Impuls eine Geschichte?
Übungen zur Förderung der Phantasie
Was braucht eine dramatische Erzählung?
Hilfestellung zur Dramatisierung von Stoffen
Wie kann ich einen Stoff, eine Erzählung dramatisie-ren/vereinfachen/erweitern?
Kreatives Schreiben, Übungen zu Storytelling
Wie vermittle ich individuelle Spiellust und Ensemblegeist?

Ceren Oran, Tänzerin, Choreografin, Soundpainterin, Sängerin: „Soundpainting“
Soundpainting ist die Zeichensprache, die 1974 vom New Yorker Komponisten Walter Thompson ent-wickelt wurde, um Echtzeitkompositionen mit Musikern, Tänzern, Schauspielern und Videokünstlern auf der Bühne zu kreieren. Bis heute umfasst die Sprache mehr als 1200 Zeichen, die der Dirigent/ Komponist/Soundpainter nutzt um mit den Künstlern das gewünschte Material während der Perfor-mance zu entwickeln.
Soundpainting ist ein geeignetes pädagogisches Mittel um mit KünstlerInnen aus allen Sparten, Stu-dentInnen der Künste, Amateur- und Kindergruppen zu arbeiten.
Diese Zeichensprache ist eine beeindruckende Art der Kommunikation zwischen Leiter/in und der Gruppe. Sie zeigt neue Wege, wie mit improvisiertem Material in einer Echtzeitkomposition umgegan-gen und gestaltet werden kann.

Ursula Sabatin, Tänzerin, Choreografin, Dipl. Tanzpädagogin, Künstlerische Leiterin "Zentrum Tanzufer" (www.tanzufer.at) aus Bregenz.: „Solo Duo Trio. Zeitgenössischer Tanz“ Improvisation l Choreographie I Komposition
Effizientes und körperschonendes Tanztraining lässt Sicherheit und Vertrauen ins eigene Tanzkönnen wachsen. Wir üben choreografisches Denken und erspüren die Feinheiten einer Komposition um kurze Stücke zu gestalten. Tanz als individuelle künstlerische Ausdrucksform.

Karl Eigenbauer wurde als langjähriger Seminarleiter gebührend verabschiedet. Seine Tätigkeit wird Joachim Reimitz übernehmen.

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