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2016 01 07 Wien Aktion

7. - 8. Jänner 2016, Wien

Frau Eva Ortmayr stellt die Ergebnisse der Umfrage und das davon abgeleitete Konzept des Seminares vor: differenzierte Sozialformen, kreative Methoden, Erfahrungsaustausch, Einsatz neuer Medien.

Frau Andrea Wildburger, Leiterin der Schauräume im Schloss Schönbrunn, Erfahrungsaustausch und Diskussion der „Knackpunkte“:
  • Gebucht wird die Grand Tour, Führer wollen nach Bedarf auch die Highlighttour machen – darf man abbiegen? Antwort – man muss die Highlighttour extra buchen! Möglichkeit zur Highlighttour abhängig vom Andrang. Nach dem Zeremoniensaal abbiegen und die kurze Version machen wird von Aufsehern manchmal verboten. Wildgruber: Es existieren keine Vorgaben, Führer fragen, ob man vorbei darf.
  • Platz in den Schauräumen zum Sitzen – je nach Maßgabe
  • An der Kassa soll ein Schild angebracht werden, dass Führer die gebuchten Karten holen dürfen, also vorgehen dürfen ohne böse Blicke zu ernten.
  • Problem des Platzmangels in den Sissi-Räumen nicht zu beheben.
  • Problem der Massen/großen Gruppen von Einzelzahlern mit Audioguides, die auch blockieren, Lärm machen, ... nicht behebbar
  • Frau Wildburger sagt Gespräch mit den zuständigen Personen wegen Flexibilität und Entgegenkommen in den jeweiligen Situationen zu.
  • Eine Franz Josephs-Ausstellung wird es im Erdgeschoß mit einem eigenen Ticket geben. An mehreren Orten zu Franz Joseph mit Kombiticket oder einzeln.
  • Wunsch der Führer: Neuerungen in der Ausstellung bitte auf Homepage bekannt geben. Früher gab es eine Zeitschrift bzw. Updates, derzeit nichts.

Frau Barbara Herbst, Leiterin der Kunstvermittlung im KHM, Schatzkammer, Erfahrungsaustausch und Diskussion der „Knackpunkte“:
  • Einige Betreuerinnen und Betreuer: Es ist zu wenig Platz für Gruppenarbeit. Aber: Kleine Aufgabenstellungen sind möglich.
  • Barbara Herbst klärt mit den Verantwortlichen der Schatzkammer, ob Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen durchgehen dürfen. Jetzt nicht möglich – Betreuerinnen und Betreuer müssen Bedingungen unterschreiben.
  • Wien Aktion ist an der Kassa der Schatzkammer wenig bekannt – Info weitergeben, Bitte, ob bei Stau angemeldete Gruppen vorgelassen werden.

Frau Herbst: Timeslotsystem wird derzeit diskutiert, derzeit kein System.
  • Frau Herbst klärt, ob im Falle eines Staus beim Goldenen Vließ (2 Räume in Gegenrichtung) angefangen werden darf, um die Zeit bereits für Erklärungen nutzen zu können. Frau Herbst fragt nach günstigen Lösungen für Schulklassen und Entgegenkommen und Flexibilität beim Aufsichtspersonal.
  • Bevorzugte Zeiten der Betreuerinnen und Betreuer in der Schatzkammer: 9-10 Uhr und 13:30/14:30
  • Bauliche Enge kann leider derzeit nicht gelöst werden (Garderobe, WCs, Eingangsbereich, ...)
  • Auch hier der Wunsch: Betreuerinnen und Betreuer sollen an der Kassa vorgehen dürfen, um reservierte Karten abzuholen. Es soll ein Schild aufgestellt werden, welches auch die anderen Besucher darauf hinweist, um Ärger zu vermeiden.

Demonstration und Diskussion der erarbeiteten Strategien/ Modelle/ Programme:

Gregor Ruttner: Spielerische Ansätze in der Kunstvermittlung:
Lernen mit Bewegung, räumliches Lernen, mit theatralen Methoden den ganzen Körper einsetzen, „blind führen“, Imitation, Spiegelung, Bildhauer

Rückmeldungen:
  • wo es möglich ist: im KHM, im Belvedere, im Freien
  • Figuren während der Stadtführung: Ich bin der Rathausmann – wird zum Teil schon gemacht
  • spielerisch zum Thema hinführen
  • Betreuerinnen und Betreuer: die meisten machen das, das wissen alle, man sollte das als eigene Art der Führung anbieten. „wird eh verwendet“
  • räumliches Lernen – Lernen mit Bewegung – für bestimmte Punkte anwendbar
  • z.B. „Der Kuss“ Verhältnis der Körper zueinander mit Schülern nachstellen
  • Diese Methoden fördern die Vertrauensebene zwischen den Beteiligten
  • Schülerinnen und Schüler etwas suchen lassen ist eine gute Idee


Claudia Ehgartner: Kreative Methoden in der Kunstvermittlung:
Wahrnehmungsaufgaben an verschiedenen Orten mit Fantasie gestalten, grafisch gestaltete Erkundungsbögen“, Einsatz von Farbcodes, Zeit geben (verweilen – beobachten – analysieren).

Rückmeldungen:
Vorschlag einer Betreuerin: im Stephansdom die Schülerinnen und Schüler einen Plan zeichnen zu lassen, welche Orte im Dom besprochen wurden (Problem Schreibmaterial – haben die Schüler das mit?, Problem Licht zum Zeichnen – viele Orte eher dunkel, im Stephansdom kaum in Kleingruppen möglich)
im Freien möglich (je nach Wetter) Vorschlag: Karlskirche Fassade zeichnen – um genauer hinzuschauen
„die Sinne schärfen“
weiterer Vorschlag: weg von zu viel Kunsthistorischem, einbauen: wie orientiere ich mich in einer Großstadt? Leitsysteme suchen, etc.

Peter Barborik: Einsatz von Smartphones beim Stadtrundgang, App „Actionbound“:
Hinweis auf digi.komp (Verankerung digitaler Kompetenzen im Lehrplan), Installieren und Vorstellen der App inklusive diverser Anwendungsmöglichkeiten

Rückmeldungen:
Die Rundgänge wurden als abwechslungsreich und zeitgemäß empfunden
die Betreuerinnen und Betreuer haben aber nur einfache Handys, der Einsatz der App müsste vorher mit Lehrer/Schule abgesprochen sein, damit die App bereits auf die Handys geladen ist,
am Beginn der Woche bei Programmbesprechung mit Lehrerinnen und Lehrern auf diese Möglichkeit hinweisen.
diese „Schnitzeljagd“ wäre auch mit Zettel möglich
Befürchtung, dass diese App die Wienführungen ersetzen könnten, manche meinen, die Betreuer wären dann nicht mehr nötig, andere widersprechen – so anlegen, dass der Betreuer wichtig ist.
Wissen wird durch Spielen ergänzt, Spiel als Medium,
rechtliche Aspekte klären – Schullizenz? Wenn der Innendienst das will, muss es installiert werden. Unterschiedliche Meinungen:
brauchbar für kleinere Gruppen, Kinder machen Filme, stellen sie auf die Website(?), machen Dokus, die sie wie digitales Fotoalbum per E-Mail erhalten.
In Anbetracht der steigenden Zahl von Laptop-Klassen wird diese Form der Kulturvermittlung vermutlich gut ankommen.

Schlussrunde im KHM (nach der Führung durch die Kunstkammer) mit Frau Schlichtinger:

„Das nehm ich mit“:
Die Schüler selbst etwas tun lassen
Erfahrungsaustausch mit den Institutionen (Schönbrunn, Schatzkammer) war sehr wertvoll – länger einplanen, ca. 1 Stunde pro Institution

Für nächstes Jahr:
  • Vertreter vom Belvedere einladen
  • Was kann man von anderen Städten lernen? Welche Schwerpunkte gibt es da?
Welche Zugänge gibt es, Ausstellungen für junges Publikum zu gestalten?
z.B. Den Haag StadtMuseum http://www.gemeentemuseum.nl/en (spielerische Zugänge)
Frans Hals Museum: http://www.franshalsmuseum.nl/en/ (mit Verkleidungen)
Repräsentanten einladen
  • Künstler einladen – Zugang zu Kunstvermittlung von Produktionsbedingen und Künstlerperspektive (KKA-Künstlerkontakte)
  • Techniken im Entstehen sehen, Bearbeitung verschiedener Materialien
  • z.B. Dombauhütte (war erst vor kurzem), Bundesdenkmalamt, Glasherstellung, Bildhauer, Guss, Glas, Ton, Mauerbach
  • mit methodischen Ansätzen vermitteln
  • Peer groups werden von den Führern bereits gemacht – Führungen untereinander
  • Betreuerinnen und Betreuer erhalten eine Auswahl an Programmpunkten – wählen bis ca. Ende März – danach erfolgt die Programmgestaltung für 2017.

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