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2015 11 20 Schule im Dialog mit Theatervermittlung

20.-21.11.2015, Wien

Am 20. und 21. November 2015 fand die Bundestagung zum Thema "Schule im Dialog mit Theatervermittlung" im Volkstheater, Wien, statt.

Freitag, 20. November 2015, Beginn 16:00 Uhr, Ende 22:00

Gastgeberin Constance Cauers, Junges Volkstheater, Ulrike Gießner-Bogner, KulturKontakt Austria, und Walter Lexmüller, ZSK, begrüßten Lehrer/innen und Theaterpädagoginnen und –pädagogen zur Tagung, bei der der Austausch zwischen Schule und Theater in Bezug auf gemeinsame Arbeitsfelder im Mittelpunkt stand.

Ein Warm-Up eröffnete den ersten Austausch. Die Teilnehmer/innen schrieben Fragen an die Schule bzw. an das Theater, die dann mit theatralen Mitteln präsentiert wurden. Im Anschluss zeigte Bettina Stokhammer, Theatercoach am Volkstheater, konkrete Möglichkeiten der Vermittlung mit theatralen Arbeitsweisen zum Stück „Fasching“ von Gerhard Fritsch. Mit diesen praktischen Übungen konnten die Teilnehmer/innen eintauchen in die Einführung in Gerhard Fritschs Sicht auf das Leben eines Deserteurs am Ende des 2. Weltkriegs. Dann hatte man Gelegenheit, eine Aufführung des Stückes zu sehen.

Samstag, 21. November 2015, Beginn 09:00 Uhr, Ende 17:00 Uhr

Der zweite Tag wurde eröffnet mit dem Vortrag von Michael Müller, Leiter der Theaterpädagogik am Schauspielhaus Hamburg, und Carsten Beleites, Leiter von TUSCH Hamburg, in dem sie das Hamburger Modell TUSCH vorstellten. TUSCH Hamburg ist ein Programm der kulturellen Bildung und Schulentwicklung der Behörde für Schule und Berufsbildung und der Kulturbehörde. Schüler und Künstler, Theaterpädagogen und Lehrer arbeiten in diesem Kooperationsmodell zusammen, um gemeinsam Theater zu machen und dieses immer wieder neu zu erfinden. In der anschließenden Diskussion wurden viele verschiedene Aspekte und Möglichkeiten, die TUSCH bietet, weiter erörtert und ein möglicher Bedarf an einer ähnlichen Organisation in Österreich diskutiert.

In den darauffolgenden Arbeitskreisen wurden folgende Themen von den Expertinnen und Experten präsentiert bzw. eine damit in Verbindung stehende Aktivität geboten:
  • Katrin Artl, Burgtheater: Theatervermittlung von Klassikern aus dem Abendspielplan
  • Helga Anna Gruber, vormals Toihaus Salzburg: Theatervermittlung als offener künstlerischer Prozess
  • Gabriele Wappel, Mona Wahba, schallundrauch agency: Performative Ansätze in der Theatervermittlung
  • Manfred Weissensteiner, TAO Graz: Theatervermittlung von Eigenproduktionen


Der Austausch von Lehrer/innen und Theatervermittler/innen brachte Erkenntnisse über die jeweiligen Bedingungen an Schulen und Theatern, die eine Zusammenarbeit oft erschweren, und er bewirkte auch viel Inspiration und Enthusiasmus für unterschiedlichste Kooperationen von Schulen und Theatern.

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